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Die Beschneidung (Brit Mila)
In der jüdischen Religion gilt jeder als Jude, der von einer jüdischen Mutter geboren ist. Aber erst durch den Akt der Beschneidung wird der Knabe in den Bund Gottes mit Abraham aufgeBeschneidungnommen. Die Beschneidung ist das unauslöschliches Zeichen derBeschneidungsszene.  Aus einem Mohel-Buch aus dem 18. Jh.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Zugehörigkeit zu diesem Bund. Angeordnet wird die Beschneidung am achten Tag nach der Geburt, auch wenn er auf einen Sabbat oder hohen Feiertag fällt. Die Beschneidung wird nur aufgeschoben, wenn der Säugling zu schwach oder krank ist, denn die Achtung vor dem Leben hat Vorrang vor allen Geboten. Zehn jüdische Männer, ein Minjan, soll als Vertretung der Gemeinde Israels anwesend sein. Die Zerenomie beginnt, indem der festlich gekleidete Säugling auf den "Elias-Stuhl" gelegt wird. Nach der Tradition ist der Prophet Elias wegen seines Eifers für den "Bund des Herrn" bei jeder Beschneidung als unsichtbarer Ehrengast anwesend. Die Beschneidung wird durch einen religiösen und medizinischen geschulten "Beschneider", dem sogenannten Mohel, durchgeführt. Der Pate hält den Säugling während der Beschneidung auf den Schoß und nach der Beschneidung, wird zum erstenmal der hebräische Name und der Name in der Landessprache des Kindes laut verkündet. Anschließend folgt die Pflichtmahlzeit, ein Festmahl, bei dem der Neugeborene beschenkt und gesegnet wird, mit dem Spruch: "Er wachse heran zur Tora, zur Chuppa und zu  guten Werken". Auf Tora-Wimpeln erscheint dieser Spruch gestickt oder gemalt. In Deutschland werden die Wimpel aus der Beschneidungswindel hergestellt und von dem Knaben  bei seinem ersten Synagogenbesuch der Gemeinde gestiftet. Bei einem neugeborenen Mädchen wird der Name am Sabbat nach der Geburt vor der versammelten Gemeinde  verkündet, wenn ihr Vater zur Toralesung aufgerufen wird. In verschiedenen Ländern wird der Name des Mädchen bei der Hollekreisch-Zeremonie verkündet. Kinder aus der Nachbarschaft heben die Wiege des Neugeborenen hoch und rufen: "Hollekreisch (von haut la crŠche, "hoch die Krippe"), wie soll das Kindchen heißen?" Darauf nennt der Vater den Namen des Kindes und dieser Name wird dreimal wiederholt, und danach erhalten die Kinder Geschenke.Hollekreisch. Ölgemälde von Alice Guggenheim

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Näheres zum Thema Beschneidung findet sich unter:                http://www.talknet.de/~chajmg/Brit.htm

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