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Albert Einstein:
Was sonst kaum einer von ihm weiß

Wer an einen fast perfekten Physiker ohne größere Macken denkt, wenn er den Namen Albert Einstein hört, liegt etwas daneben. Denn die verschiedenen ungewöhnlichen Begebenheiten aus seinem Leben könnten ganze Seiten füllen:

Socken - nein danke

Also fangen wir gleich an, ein wenig in die Vergangenheit zu blicken. Und da sehen wir einen Ordnungsmuffel, der von korrekter Kleidung nicht allzuviel hält. Auf Socken verzichtet er nämlich, ohne könne man genauso gut in Schuhen laufen. Zudem sei seine Frau nicht ständig damit beschäftigt, Löcher zu stopfen. Er trägt, was bequem ist, und fängt sich damit so manchen schrägen Blick seiner wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Mitstreiter ein.

Aus Bequemlichkeit hält er von Friseuren Abstand und trägt stattdessen lieber zerzaustes längeres Haar: das wird schließlich für viele Generationen zum Markenzeichen. Das bekannteste Foto ist wohl jenes, auf dem er den Massen die Zunge heraussteckt - und zwar an seinem 72. Geburtstag. Den Bildausschnitt kennen wir wohl alle, die vollständige Aufnahme eher nicht:

Zunge zeigte er gern

Auch von dem Frauenheld Einstein wissen wir wenig. Die Ehen mit Mileva und Elsa tauchen allgemein in den Biografien auf. Einstein liebte Frauen, und je gewöhnlicher und verschwitzter sie waren, umso besser gefielen sie ihm, äußerte einmal der Sohn seines Arztes. Einstein hatte viele Liebschaften mit den schönen Damen der Gesellschaft. Im Juni 1998 (über 40 Jahre nach seinem Tod!) kam sogar das Gerücht auf, er habe sich mit einer russischen Spionin vergnügt. Zu Mileva sagte er, als er an der Preußischen Akademie beschäftigt war, nur folgendes: Du hast weder Zärtlichkeiten von mir zu erwarten noch mir irgendwelche Vorwürfe zu machen. Als Mensch wird ihm tatsächlich stets eine gewisse Unfähigkeit nachgesagt, die aber meistens hinter dem Geniebegriff Einstein verblast. Die Relativität von Zeit beschrieb er einmal sehr bildlich mit Hilfe des weiblichen Geschlechts: Sitzt du eine Stunde neben einem süßen Mädel, wird es dir nur wie eine Minute vorkommen. Sitzt du hingegen nur eine Minute auf einem heißen Ofen, wird es dir bestimmt wie eine Stunde vorkommen.

Liebe zur Musik

Neben den Frauen liebte er auch noch die Musik. Seine Mutter Pauline brachte ihm das Violinenspiel bei, als er sechs Jahre alt war, und er blieb diesem Instrument bis zu seinem Lebensende treu. Bei Sitzungen der Akademie der Wissenschaften stand der Geigenkasten immer in Reichweite. Einmal hörte Albert während eines Besuches bei Freunden Klavierklänge aus dem Nachbarhaus. Prompt griff er sich seine Violine und folgte dem Schall, bis er schließlich ins Zimmer einer ihm völlig unbekannten älteren Frau stieß und sie prompt begleitete. Sein einziger Kommentar:  Spielen Sie nur weiter!
Albert hat stets Mozarts Genialität bewundert. Einmal sagte er, seine Musik sei so rein, dass es scheine, sie wäre schon im Universum gegenwärtig gewesen, um von Mozart entdeckt zu werden.

Eine seiner Eigenschaften war die Ausdauer. Wenn Albert sich einen Sachverhalt nicht erklären konnte, suchte er stets unermüdlich nach Lösungen. Er entwickelte weniger vorhandene Lösungen weiter, als dass er spekulierte, wie etwas sein könnte, gleichob sie vorerst unmöglich erschienen. Seine Beharrlichkeit zeigte sich bereits im Kindesalter. Der kleine Albert spielte gern komplizierte Geduldsspiele. Seine Kartenhäuser bestanden mitunter aus 14 Stockwerken, was seine Zeit dauerte. Die Entwicklung der Relativitätstheorie dauerte ein Jahrzehnt.

Der Segler

Auch sportlich war Einstein. In seiner Freizeit segelte er gern. Zu seinem 50. Geburtstag im Jahre 1929 verbünden sich einige seiner Freunde und geben eine komplette Segelyacht in Auftrag. Das war das Geschenk der besonderen Art. Es gab echte Segel, bewegliche Ruder und eine Kajüte, der man das Dach abnehmen konnte. Darüber freute er sich wie ein Kind.

Vergessen für die Menschheit wird er wohl nie bleiben. Im Jahre 1936 bat ihn ein amerikanischer Großverleger, eine Botschaft an die Nachwelt auf einem Spezialpapier zu verfassen. Er wollte sein Landhaus mit einem Bibliotheksflügel versehen und einen luftdichten Metallbehälter unterbringen, um wichtige Dokumente darin aufzubewahren. Sie waren aus Spezialpapier, das mindestens 1000 Jahre beständig bleiben sollte. Einstein schrieb auf das ihm zugesandte Blatt:

Liebe Nachwelt!
Wenn ihr nicht gerechter, friedlicher und überhaupt vernünftiger sein werdet, als wir es sind bzw. gewesen sind, so soll euch der Teufel holen.
Diesen frommen Wunsch mit aller Hochachtung geäußert habend, bin ich euer (ehemaliger)

Albert Einstein

Der Einstein-Turm in Potsdam

Ihm zu Ehren baute man in Potsdam den Einstein-Turm. Erinnert wird an Albert Einstein auch auf Briefmarken. So gaben beispielsweise die Vereinigten Staaten und Ghana eine Sondermarke heraus. In Israel wurde sein Kopf gar auf Banknoten gestanzt. Apropos Kopf: 1933 waren im Nazi-Deutschland 50000 Reichsmark auf seinen Kopf ausgesetzt. Einstein, der gerade in den USA verweilte, kehrte nicht wieder nach Deutschland zurück, sondern wurde später gemeinsam mit seiner Stieftochter Margot amerikanischer Staatsbürger. Sogar eine Kaktuspflanze, die auf dem höchsten Berggipfel der Kordilleren entdeckt wurde, benannte man nach Einstein. Ihr wurde der Name "Einsteinia" gegeben.

Dass Einstein sehr intelligent war, bezweifeln wir kaum. Als der Pathologe Thomas Harvey die Autopsie an Einsteins Leiche vornahm, wollte er es denn genauer wissen - und er sägte den Schädel auf und entnahm ohne Erlaubnis das Gehirn. Den Schlüssel der Genialität hat er allerdings nicht gefunden. Die Organe befinden sich noch präpariert in der amerikanischen Universitätsklinik Princeton. Eine Sache fand Harvey aber bei seiner Autopsie heraus. In Einsteins Unterbauch hatte sich eine Menge Blut angesammelt, weil eine Ausbeulung der großen Unterleibsaorta geplatzt war. Er hätte noch operiert werden können, lehnte das jedoch ab:

Es ist geschmacklos, das Leben künstlich zu verlängern, ich habe meinen Anteil getan, es ist Zeit zu gehen. Ich möchte dies elegant tun.

 

 

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