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Die letzten Jahre

Ein alter Mann

Der zweite Weltkrieg ist in vollem Gange, Nazi-Deutschland annektiert Staat für Staat. Einstein ist besorgt. Dieselben Sorgen teilen Leo Szilard und Eugene Wigner, als sie Albert im Juli 1939 besuchen. Sie rechenen damit, dass auch Deutschland auf dem gleichen Stand der Atomforschung ist wie die USA. Ein Brief an Präsident Roosevelt wird aufgesetzt, um ihn vor den Deutschen zu warnen. 1940 schreibt Einstein einen noch eindringlicheren Brief an die amerikanische Regierung - und das Atombombenprojekt nimmt seinen Lauf. 150000 Mitarbeiter sind am "Manhattan Project" beteiligt. Die meisten wissen gar nicht, woran sie arbeiten. In Los Alamos in der Wüste von Nevada beschäftigen sich auch berühmte antideutsche Wissenschaftler wie Bohr und Oppenheimer. Szilard erzählt Einstein von diesem Geheimprojekt und davon, dass die Deutschen weit zurück liegen und die Atombombe nicht nötig ist, denn die endgültige Niederlage Japans steht kurz bevor. Die Wissenschaft wird zum Spielball der Macht. Da kann auch Einstein nichts mehr verhindern. 1945 wird die Atombombe in Hiroshima und Nagasaki militärisch getestet. Die Welt ist entsetzt.

Ansonsten setzt sich Albert Einstein für die Imigration ausländischer Juden in der USA ein und bemerkt, dass ihm sein Ansehen in dieser Angelegenheit wenig hilft. Die USA beschränken per Einwanderungsgesetz die Zahl der Einwanderer.
Albert selbst spürt vom Krieg in Princeton nichts,abgesehen davon, dass er sich über das Kriegsgeschehen informiert.
Gesellschaft leistet ihm neben Stieftochter Margot, die Plastiken kreiert, seine Schwester Maya, die 1939 nach Princeton gekommen war. Sie erleidet jedoch 1946 einen Schlaganfall. 1951 kommt es zu einem leichten Hirnschlag, worauf sie stirbt.
Außerdem besucht ihn jetzt eine ganz junge Freundin: Adelaine, eine junge Grundschülerin aus der Nachbarschaft. Er bringt ihr die Mathematik bei.
Anfang der vierziger Jahre werden Albert und seine Stieftochter Margot amerikanische Staatsbürger und schwören den Eid auf die US-Verfassung.

Politisch engagiert sich Einstein 1946 als Vorsitzender des "Emergency Committee of Atomic Scientist".
Einstein hat immer zu seiner sozialistischen Einstellung gestanden. Dem Senator Joseph McCarthy scheint er, da der Kalte Krieg besteht, ein Staatsfeind. Er wird vom FBI bewacht. Seine Akte füllt bald 1200 Seiten. Daraufhin schreibt Albert einen derart provokanten Brief mit der Überschrift "Neuzeitliche Inquisition", dass die Presse wieder großes Interesse an ihm hat. Er will frei sein und kein Staatsfeind. Mit dem Sturz McCarthys löst sich die Affaire auf.

1948 ist Albert so krank, dass er operiert werden muss. Dabei stellen die Ärzte sich an der Bauchschlagader eine Schwellung gebildet hat. Seit 1950 wächst sie. Es droht die Gefahr, dass sie platzt. Das geschieht im April 1955. Am 18. April stirbt Albert Einstein im Krankenhaus in Princeton, nachdem er eine Operation verweigert hatte.

 

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