|
| |
Lückentext
Geschichte der Juden im Altertum
Die Wiege des Volkes Israel liegt im
............................................. . Der biblischen Überlieferung nach kam der Stammvater
................................... aus Ur in Mesopotamien in das fruchtbare und kultivierte Land Kanaan.
Seine Nachfahren sollen wegen einer Hungersnot nach
.............................. ausgewandert sein. Dort wurden sie vom Pharao zur
....................................... genötigt und viele starben bis
..................... , ein von Gott gesandter Retter, die Stämme auf einer 40-jährigen Wanderung durch die
..................... ................... zurück nach Kanaan führte.
Während dieser Wanderung hat Mose nach der Überlieferung die zehn Gebote in Form von zehn
....................................... von Gott erhalten. In Kanaan angekommen,
begannen sich die Juden, die vorher als ................................. gelebt
hatten, fest anzusiedeln. König Davids, erst Herrscher über Judäa dann auch über Israel, der sein Reich konsequent ausbaute,
soll die Stadt .......................................... gegründet haben.
Sein Sohn Salomo regierte im Gegensatz zum Vater ........................ , hatte gute diplomatische Beziehungen, sammelte Reichtümer, und ließ den
.......................................... errichten. Damit hatten die Juden ein
......................................., die ............................, in
der die zehn Tontäfelchen mit den zehn Geboten aufbewahrt wurden, fand einen
würdigen Aufbewahrungsort. Den Nachfahren Salomos gelingt es nicht die
Einheit des Reiches zu wahren. Israel wurde schon bald von den
............................. erobert, während Judäa weiter bestand, bis es
von den Babyloniern unter König ....................................... erobert
wird. Dieser lässt den Salomonischen Tempel zerstören, zehntausend Juden der Oberschicht (Lehrer/Ärzte/
Beamte) werden ins ........................................................ verschleppt.
Es schien, als hätte das Judentum seine territoriale Basis verloren, doch die Verbannten
gaben ihre Bindung an die Heimat und die Hoffnung auf Rückkehr nicht auf und hielten an ihrer nationalen Identität fest.
Als der .................................... Kyros Babylonien eroberte, erlaubte
er den Juden nach .......................... zurückzukehren und den Tempel erneut aufzubauen. Der Gelehrte Esra und einige andere schrieben das mündlich überlieferte
Gesetz erstmals nieder. Trotzdem blieben viele Juden in ihren Gastländern, wobei weder Babylonier noch Perser in das religiöse und soziale Leben der jüdischen Gemeinden eingriffen. Die Juden waren den anderen Untertanen
gleichgestellt . Als dann Alexander der Große Persien eroberte, blieb den Juden gleiche Behandlung und begrenzte Selbstverwaltung gewährt.
Nach Alexanders Tod, teilten seine Erben, griechische Generäle, das Reich
auf. Der Seleukidenherrscher Antiochus IV. wollten möglichst schnell, den
.............................. (Verbindung von Kultur des Orients mit der Kultur der Griechen) verbreiten,
und entweihte den Tempel der Juden, indem er ............................ hindurch trieb.
So wollte er die Ohnmacht Gottes vorführen. Als der Brauch der Beschneidung und
der jüdischen Tempeldienstes verboten wurde, kam es zum bewaffneten Widerstand unter Judas, auch
....................... genannt. Dieser nahm Jerusalem ein, für kurze Zeit
erlangten die Juden Unabhängigkeit. Doch schon bald geriet Palästina in den Einflussbereich
des ................................... . Die neuen Herren ließen sich durch
Statthalter vertreten, der wohl berühmteste ist ........................ .
Diesem verdanken die Juden zahlreiche Bauwerke im Stil des
...................................... , bessere Lebensverhältnisse und den Um- und Ausbau
des Zweiten Tempels . Herodes herrschte aber auch hart und grausam über seine
Untertanen. Seine Nachfolger war vornehmlich auf den eigenen Vorteil bedacht,
beuteten das Land rücksichtslos aus. Dies ist Ursache für zwei gewaltige
Erhebungen, die sog. ........................................... .
Nach harten Kämpfen drangen die Römer während des ersten Krieges in Jerusalem ein und zerstörten
den ........................................ . Der letzte jüdische Widerstand erlosch
vier Jahre später mit dem Fall der
..................................................., als 960 Verteidiger den..........................
wählten , um der römischen Gefangenschaft zu entgehen. Der zweite Krieg endete, als die Juden in der Schlacht bei Bethar den Römern
erneut unterlagen . Die grausamen Folgen waren die .......................
und ............................. vieler Juden, die Umbenennung der Provinz Judäa in Syria Palästina.
Juden wurde es verboten Jerusalem je wieder zu betreten. Die einst heilige Stadt wurde nun als
römische Kolonie besiedelt. Das bedeutete das Ende der Existenz der jüdischen Nation auf eigenem Boden für fast
......... Jahre.
Lösungsblatt
Geschichte der Juden im Altertum
Die Wiege des Volkes Israel liegt im vorderen
Orient . Der biblischen Überlieferung nach kam der Stammvater Abraham
aus Ur in Mesopotamien in das fruchtbare und kultivierte Land Kanaan. Seine
Nachfahren sollen wegen einer Hungersnot nach Ägypten
ausgewandert sein. Dort wurden sie vom Pharao zur Zwangsarbeit
genötigt und viele starben, bis Mose
, ein von Gott gesandter Retter, die Stämme auf einer 40-jährigen Wanderung durch die
Wüste Sinai zurück nach Kanaan führte.
Während dieser Wanderung hat Mose nach der Überlieferung die zehn Gebote in Form von zehn
Tontäfelchen von Gott erhalten. In
Kanaan angekommen, begannen sich die Juden, die vorher als Nomaden
gelebt hatten, fest anzusiedeln. König Davids, erst Herrscher über Judäa dann auch über Israel, der sein Reich konsequent ausbaute,
soll die Stadt Jerusalem gegründet
haben. Sein Sohn Salomo regierte im Gegensatz zum Vater friedlich
, hatte gute diplomatische Beziehungen, sammelte Reichtümer, und ließ den Ersten
Tempel errichten. Damit hatten die Juden ein Zentralheiligtum,
die Bundeslade, in der die zehn
Tontäfelchen mit den zehn Geboten aufbewahrt wurden, fand einen würdigen
Aufbewahrungsort. Den Nachfahren Salomos gelingt es nicht die Einheit des
Reiches zu wahren. Israel wurde schon bald von den Assyrern
erobert, während Judäa weiter bestand, bis es von den Babyloniern unter König
Nebukadnezar erobert wird. Dieser lässt
den Salomonischen Tempel zerstören, zehntausend Juden der Oberschicht (Lehrer/Ärzte/
Beamte) werden ins Babylonische Exil verschleppt.
Es schien, als hätte das Judentum seine territoriale Basis verloren, doch die Verbannten gaben ihre Bindung an die
Heimat und die Hoffnung auf Rückkehr nicht auf und hielten an ihrer nationalen Identität fest.
Als der Perserkönig Kyros Babylonien
eroberte, erlaubte er den Juden nach Jerusalem
zurückzukehren und den Tempel erneut aufzubauen. Der Gelehrte Esra und einige andere schrieben das mündlich überlieferte
Gesetz erstmals nieder. Trotzdem blieben viele Juden in ihren Gastländern, wobei weder Babylonier noch Perser in das religiöse und soziale Leben der jüdischen Gemeinden eingriffen. Die Juden waren den anderen Untertanen
gleichgestellt . Als dann Alexander der Große Persien eroberte,
blieb den Juden gleiche Behandlung und begrenzte Selbstverwaltung gewährt. Nach Alexanders
Tod, teilten seine Erben, griechische Generäle, das Reich auf. Der
Seleukidenherrscher Antiochus IV. wollten möglichst schnell, den Hellenismus
(Verbindung von Kultur des Orients mit der Kultur der Griechen) verbreiten, und entweihte den
Tempel der Juden, indem er Schweine
hindurch trieb. So wollte er die Ohnmacht Gottes vorführen. Als der Brauch der Beschneidung und
der jüdischen Tempeldienstes verboten wurde, kam es zum bewaffneten Widerstand unter Judas,
auch Makkabi genannt. Dieser nahm Jerusalem ein,
für kurze Zeit erlangten die Juden Unabhängigkeit. Doch schon bald geriet
Palästina in den Einflussbereich des Römischen
Reiches . Die neuen Herren ließen sich durch Statthalter
vertreten, der wohl berühmteste ist Herodes der
Große . Diesem verdanken die Juden zahlreiche Bauwerke im Stil des
Hellenismus , bessere Lebensverhältnisse und den Um- und Ausbau
des Zweiten Tempels . Herodes herrschte aber auch hart und grausam über seine
Untertanen. Seine Nachfolger war vornehmlich auf den eigenen Vorteil bedacht,
beuteten das Land rücksichtslos aus. Dies ist Ursache für zwei gewaltige
Erhebungen, die sog. Jüdischen Kriege.
Nach harten Kämpfen drangen die Römer während des ersten Krieges in Jerusalem ein und zerstörten
den Zweiten Tempel . Der letzte jüdische Widerstand erlosch
vier Jahre später mit dem Fall der Bergfestung
Masada, als 960 Verteidiger den Freitod
wählten , um der römischen Gefangenschaft zu entgehen.
Der zweite Krieg endete, als die Juden in der Schlacht bei Bethar den Römern erneut
unterlagen . Die grausamen Folgen waren die
Tötung und Versklavung
vieler Juden, die Umbenennung der Provinz Judäa in Syria Palästina. Juden
wurde es verboten Jerusalem je wieder zu betreten. Die einst heilige Stadt wurde nun als
römische Kolonie besiedelt. Das bedeutete das Ende der Existenz der jüdischen Nation auf eigenem Boden für fast
2000 Jahre.
verfasst von: Anja Wippler
Zur
Startseite
| |
|