Lückenblatt
Geschichte der Juden in der Neuzeit II

1. Antisemitismus
In der Zeit der Aufklärung erfolgte eine kurzzeitige Verbesserung der Situation der Juden. Das Scheitern der ...................................................... im Jahr 1849 war für die Juden jedoch wieder ein herber Rückschlag . Bis 1861 galten Judenedikte, sie sahen vor, Juden in ihrem wirtschaftlichem und politischem Handeln einzuschränken. Mit der Gesetzgebung von 1869/71 erfolgte dann endlich eine ........................................ der Juden. Im christlich geprägten Deutschland war jedoch die  Haltung der Allgemeinheit zu den Juden immer noch sehr negativ.  Das Judentum wurde verstärkt für den in der Zeit der Industrialisierung aufkommenden Pauperismus verantwortlich gemacht.
Der .......................................... war die Grundlage für Antisemiten in hochwertige und minderwertige Rassen zu unterscheiden, was ein Unterschied zum ................................ des Mittelalter ist, da religiöse und wirtschaftliche Gründe die Verfolgung motivierten. Die Rassentheorien der Nationalsozialisten knüpfen nahtlos an den Antisemitismus des 19. Jahrhunderts an.

2. Zionismus
Die zionistische Idee wurde von  .................................... begründet. In seiner Schrift .................................., die er infolge des Kriegsgerichtsverfahrens gegen Alfred Dreyfus schrieb, forderte er zur Gründung eines selbstständigen jüdischen Staates auf, in dem man "dem Juden volke die Souveränität eines neutralen Landes" gewähren solle. Die zionistische Massenbewegung wurde ins Leben gerufen. 1897 wurde zum erstenmal der ............................................... in Basel einberufen. Der neue jüdische Staat sollte wegen der engen Verbindung des Landes zum jüdischen Glauben in Palästina gegründet werden . Es wurde eine zionistische Weltorganisation gegründet mit Herzl als Präsident. Der jüdische Staat wurde jedoch aufgrund verschiedener Umstände, z. B. war Palästina unter osmanischer Herrschaft,  zu Lebzeiten Herzls nicht gegründet.

3.  Rolle in der Wirtschaft
In der Zeit der Industrialisierung setzte eine zunehmende Landflucht ein. Aufgrund ihrer
Vergangenheit und ihrer Ausbildung fanden die jüdischen Zuwanderer leicht Eingang in 
unabhängigen Berufen, als ..............................., Kleinfabrikanten, als Bankangestellte bzw. Bankiers und als Industriearbeiter. In diesen Berufen konnten sich viele Juden in der 
Weimarer Republik geschäftlich etablieren. Auch der Anteil Künstler jüdischer Herkunft stieg.

4. Rolle in der Kultur
Juden spielten eine große Rolle im geistig-kulturellen Leben. In der Geisteswissenschaft ist der wohl bekannteste Name .................................., der z.B. die Psychoanalyse begründete. In der Naturwissenschaft waren es Leute wie ............................... (Physik), Otto Meyerhof (Medizin) oder Gustav Hertz (Physik), die sich mit ihren Leistungen den  Nobelpreis verdienten. In der Weimarer Republik waren unter fünfzehn Nobelpreisträgern fünf deutsche Juden. Auch in der Kunst gab es berühmte Namen, so z.B. Marc Chagall oder Paul Klee. Autoren wie ..............................., Joseph Roth oder Kurt Tucholsky  machten sich einen Namen in der Literatur .

Lösungsblatt
Geschichte der Juden in der Neuzeit II

1. Antisemitismus
In der Zeit der Aufklärung erfolgte eine kurzzeitige Verbesserung der Situation der Juden. Das Scheitern der Frankfurter Nationalversammlung im Jahr 1849 war für die Juden jedoch wieder ein herber Rückschlag. Bis 1861 galten Judenedikte, sie sahen vor, Juden in ihrem wirtschaftlichem und politischem Handeln einzuschränken. Mit der Gesetzgebung von 1869/71 erfolgte dann endlich eine Gleichstellung der Juden. Im christlich geprägten Deutschland war jedoch die  Haltung der Allgemeinheit zu den Juden immer noch sehr negativ.  Das Judentum wurde verstärkt für den in der Zeit der Industrialisierung aufkommenden Pauperismus verantwortlich gemacht.
Der Sozialdarwinismus war die Grundlage für Antisemiten in hochwertige und minder-
wertige Rassen zu unterscheiden, was ein Unterschied zum Antijudaismus des Mittelalter ist, da religiöse und wirtschaftliche Gründe die Verfolgung motivierten. Die Rassentheorien der Nationalsozialisten knüpfen nahtlos an den Antisemitismus des 19. Jahrhunderts an.

2. Zionismus
Die zionistische Idee wurde von  Theodor Herzl begründet. In seiner Schrift "Der Judenstaat", die er infolge des Kriegsgerichtsverfahrens gegen Alfred Dreyfus schrieb, forderte er zur Gründung eines selbstständigen jüdischen Staates auf, in dem man "dem Judenvolke die Souveränität eines neutralen Landes" gewähren solle. Die zionistische Massenbewegung wurde ins Leben gerufen. 1897 wurde zum erstenmal der Zionistische Weltkongress in Basel einberufen. Der neue jüdische Staat sollte wegen der
engen Verbindung des Landes zum jüdischen Glauben in Palästina gegründet werden . Es wurde eine zionistische Weltorganisation gegründet mit Herzl als Präsident. Der jüdische Staat wurde jedoch aufgrund verschiedener Umstände, z. B. war Palästina unter osmanischer Herrschaft,  zu Lebzeiten Herzls nicht gegründet.

3.  Rolle in der Wirtschaft
In der Zeit der Industrialisierung setzte eine zunehmende Landflucht ein. Aufgrund ihrer
Vergangenheit und ihrer Ausbildung fanden die jüdischen Zuwanderer leicht Eingang in 
unabhängigen Berufen, als Ladenbesitzer, Kleinfabrikanten, als Bankangestellte bzw. Bankiers und als Industriearbeiter. In diesen Berufen konnten sich viele Juden in der 
Weimarer Republik geschäftlich etablieren. Auch der Anteil Künstler jüdischer Herkunft stieg.

4. Rolle in der Kultur
Juden spielten eine große Rolle im geistig-kulturellen Leben. In der Geisteswissenschaft ist der wohl bekannteste Name Sigmund Freud, der z.B. die Psychoanalyse begründete. In der Naturwissenschaft waren es Leute wie Albert Einstein (Physik), Otto Meyerhof (Medizin) oder Gustav Hertz (Physik), die sich mit ihren Leistungen den  Nobelpreis verdienten. In der Weimarer Republik waren unter fünfzehn Nobelpreisträgern fünf deutsche Juden. Auch in der Kunst gab es berühmte Namen, so z.B. Marc Chagall oder Paul Klee. Autoren wie Franz Kafka, Joseph Roth oder Kurt Tucholsky  machten sich einen Namen in der Literatur .

verfasst von: Marc Pelka

Zur Startseite