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Lückentext Ostjudentum
Der
Begriff Ostjudentum ist ein rein geographischer. Seit der Vertreibung der Juden
aus Deutschland im 14. und 15. Jahrhundert wanderten viele Juden Richtung .....................
und versuchten sich in ..................
niederzulassen, um sich selbst zu integrieren. Nach der Teilung Polens verlor
der Begriff polnische Juden an Bedeutung und
gegen
Ende des 19. Jahrhunderts
prägte sich der Begriff .................................
. Doch die Integration brachte Probleme mit sich.
Mitte
des 18. Jahrhundert dienten zahlreiche Juden den .......................................................,
welche ........................ als niederes Volk betrachteten. Es entstand ein religiöses
Unterdrückungssystem durch die Feudalherren, wobei die Juden folglich als ausführendes
Organ dienten. Es kam zur Entwicklung einer Rivalität zwischen ............................................................
Die Juden
wurden von einem Rachefeldzug der Kosaken, geführt von ............................................................
heimgesucht. Vor allem ukrainische
Juden fielen auf den sozialen Stand der Unterschicht oder der niederen
Mittelschicht zurück.
Ihre wirtschaftliche Existenz war ihnen vielfach vernichtet worden. Seitdem zogen sich Juden in ihre eigenen Kreise zurück
und es kam zur Herausbildung der ....................., wobei die Juden hier völlig abgeschlossen
lebten und in ............................................................. verharrten.
Wieder
entwickelte sich das Bild des schmutzigen, ewig bettelnden Juden. Folglich
kam es dazu, dass ein enormes Gemeinschaftsgefühl entstand, auch wenn das Leben
im Schtetl von unvorstellbarer ..........................................
gekennzeichnet war. Es
bildete sich eine neue, spezifische Kultur und Religiosität -
der .......................................
Diese
Bewegung sollte
den Juden wieder Hoffnung
und spirituelles Leben ermöglichen. Der Chassid betonte
das
religiöses Gefühl und die
Gleichheit auch der Unwissende
sollte durch die
Stärke seines Gefühls ein Gleichberechtigter
werden.
Der
Chassidismus erkannte die weltlichen und religiösen Gesetze ohne
Vorbehalte an und es zeichneten sich demokratische und antikapitalistische
Ideenwelten ab. Der ..........................., der Gerechte, und Führer eine
chassidischen Gemeinschaft stellte die Verbindung zwischen dem
Volk und Gott her, wobei man die Religion in der Gemeinschaft
verwirklichte, was im Widerspruch zu dem rabbinischen Judentum stand.
Im
ostjüdischen Schtetl bildete sich auch eine neue Sprache heraus.
......................................
entstand als Alltagssprache und ist eine Mischung aus...................................................................................... Mit dieser Sprache, die später auch zu den sieben
Weltsprachen gezählt wurde, konnte ein breiteres Publikum erreicht
werden. Jiddisch wurde im Volksmunde auch als
..........................................
bezeichnet, da die Frau im Schtetl kein Hebräisch
beherrschte.
Auch
bildete sich im Schtetl eine neuartige Musik heraus, die Kunst der
...........................
Sie war ein wichtiger Bestandteil des Gemeindelebens im Schtetl und wurde
hier zu fast jedem
Anlass gespielt.
All diese Faktoren führten zu
einem großen Zusammenhalt der Juden im
Schtetl.
Lösungsblatt Ostjudentum
Der
Begriff Ostjudentum ist ein rein geographischer. Seit der Vertreibung der Juden
aus Deutschland im 14. und 15. Jahrhundert wanderten viele Juden Richtung Osten
und versuchten sich in Polen
niederzulassen, um sich selbst zu integrieren. Nach der Teilung Polens verlor
der Begriff polnische Juden an Bedeutung und
gegen
Ende des 19. Jahrhunderts
prägte sich der Begriff Ostjude
. Doch die Integration brachte Probleme mit sich.
Mitte
des 18. Jahrhundert dienten zahlreiche Juden den polnischen Feudalherren,
welche Ukrainer als niederes Volk betrachteten. Es entstand ein religiöses
Unterdrückungssystem durch die Feudalherren, wobei die Juden folglich als ausführendes
Organ dienten. Es kam zur Entwicklung einer Rivalität zwischen Kosaken
und Juden.
Die Juden
wurden von einem Rachefeldzug der Kosaken, geführt von Bogdan
Chmielnicki
heimgesucht. Vor allem ukrainische
Juden fielen auf den sozialen Stand der Unterschicht oder der niederen
Mittelschicht zurück.
Ihre wirtschaftliche Existenz war ihnen vielfach vernichtet worden. Seitdem zogen sich Juden in ihre eigenen Kreise zurück
und es kam zur Herausbildung der Schtetl, wobei die Juden hier völlig
abgeschlossen
lebten und in mittelalterlichen Zuständen verharrten.
Wieder
entwickelte sich das Bild des schmutzigen, ewig bettelnden Juden. Folglich
kam es dazu, dass ein enormes Gemeinschaftsgefühl entstand, auch wenn das Leben
im Schtetl von unvorstellbarer Armut und Enge gekennzeichnet war. Es
bildete sich eine neue, spezifische Kultur und Religiosität -
der Chassidismus.
Diese
Bewegung sollte
den Juden wieder Hoffnung
und spirituelles Leben ermöglichen. Der Chassid betonte
das religiöses Gefühl und die
Gleichheit auch der Unwissende
sollte
durch die
Stärke seines Gefühls ein Gleichberechtigter
werden.
Der
Chassidismus erkannte die weltlichen und religiösen Gesetze ohne
Vorbehalte an und es zeichneten sich demokratische und antikapitalistische
Ideenwelten ab. Der Zaddik, der Gerechte, und Führer eine
chassidischen Gemeinschaft stellte die Verbindung zwischen dem
Volk und Gott her, wobei man die Religion in der Gemeinschaft
verwirklichte, was im Widerspruch zu dem rabbinischen Judentum stand.
Im
ostjüdischen Schtetl bildete sich auch eine neue Sprache heraus.
Jiddisch
entstand als Alltagssprache und ist eine Mischung aus frühen
Formen des Deutschen
und Hebräisch. Mit dieser Sprache, die später auch zu den sieben
Weltsprachen gezählt wurde, konnte ein breiteres Publikum erreicht
werden. Jiddisch wurde im Volksmunde auch als Weibersprache
bezeichnet, da die Frau im Schtetl kein Hebräisch
beherrschte.
Auch
bildete sich im Schtetl eine neuartige Musik heraus, die Kunst der Klesmer.
Sie war ein wichtiger Bestandteil des Gemeindelebens im Schtetl und wurde
hier
zu fast jedem Anlass gespielt.
All diese Faktoren führten zu
einem großen Zusammenhalt der Juden im
Schtetl.
verfasst von: Tony Heinze
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